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Welttanztag auf dem Frankendamm

Perform[d]ance hat sich dieses Jahr bewusst gegen Auf­tritte nahe der tou­ris­ti­schen Sehens­wür­dig­keiten in Stral­sund ent­schieden. Weg vom Hafen und von der Innen­stadt treten rund 200 Kinder und Erwach­sene in der Fran­ken­vor­stadt öffent­lich und kos­tenlos auf. „Tanzen für die Stral­sunder“ ist das Motto.

Zeit­ge­nös­si­scher Tanz, Break­dance, Urban Con­tem­porary, Hip-Hop, Kin­der­tanz aus Stral­sund und Barth sowie Schul­tanz­gruppen reihen sich an 14 Sta­tionen ent­lang dem Fran­ken­damm. Sie haben zeit­lich ver­setzt kurze Auf­tritte. Ein­be­zogen werden dabei die Beson­der­heiten des Ortes: Als Teil der Cho­reo­gra­phie dienen Treppen und Haus­e­cken, Ein­kaufs­wagen vom Super­markt werden zu Requi­siten. Bei der einen Gruppe geht es um die Bewe­gungen, bei der anderen darum, Bilder oder kleine Geschichten tän­ze­risch zu erzählen. Das Publikum kann sich bei einem gemein­samen Spa­zier­gang auf die jewei­ligen Gruppen ein­lassen. Im Sta­dion der Freund­schaft enden die Auf­tritte in einem gemein­samen Flashmob.

Die Auf­tritte ent­lang den Fran­ken­damm beginnen am Montag, 29.4., um 15 Uhr auf Höhe des Fried­hofs und enden ca. um 17 Uhr im Sta­dion der Freundschaft.

Um 18 Uhr findet zum Abschluss die „Welt­tanztag Büh­nen­werk­statt“ in der Eisen­gie­ßerei statt. Das breite Spek­trum, aus dem sich die Tanz­gruppen zusam­men­setzen, zeigt, was Com­mu­nity Dance in Stral­sund und im Land­kreis vermag. Mit den „Kleinen“ der Kin­der­ta­ges­stätte Bergen-Rothensee, dem Tanz-Trommel-Projekt von Kin­dern des Grund­schul­hortes aus Sam­tens sowie der Jona Schule. Zudem gibt es Mehrgenerationen-Tanz und ein Tanz­pro­jekt des Insel e.V. zu sehen.

Weil Tanz Gefühle trans­por­tiert, ist er eine Art uni­ver­sale mensch­liche Sprache. Welt­weit setzen sich Cho­reo­gra­phen, Tänzer, Kri­tiker und andere Berufs­gruppen mit Tanz aus­ein­ander, obwohl sie oft nicht die­selbe Sprache spre­chen. Der von der Unesco aus­ge­ru­fene Welt­tanztag, jähr­lich am 29. April, findet in vielen Städten in Form von Auf­füh­rungen, Insze­nie­rungen und Per­for­mances auf Straßen und Plätzen statt.

Lin Hwai-min, Gründer und künst­le­ri­schen Leiter des Cloud Gate Dance Theater inTaiwan, hat die Bot­schaft zum Welt­tanztag 2013 ver­fasst. „Tanz exis­tiert nur in der Flüch­tig­keit des Augen­blicks“, schreibt er, des­halb sei er als Meta­pher für das Leben selbst zu ver­stehen. Bewegte Bilder gebe es im digi­talen Zeit­alter in mil­lio­nen­fa­cher Gestalt, „aber sie können den Tanz nie­mals ersetzen, denn Bilder atmen nicht. Der Tanz feiert das Leben.“

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