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Sommerfest und Gastspiel »miniaturen«

Am Sonntag, 04. Juli, von 14 bis 18 Uhr ver­an­stalten auf dem Gelände des TPZ der För­der­verein Jugend­kunst, das Stic-er Theater und Perform[d]ance ein gemein­sames Som­mer­fest. Im Anschluss um 19 Uhr zeigt Resi­denz­künstler Gilles Welinski sein Tanz­solo »minia­turen« in der Atten Eisen­gie­ßerei. Beide Ver­an­stal­tungen finden in der und um die Fran­ken­straße 57 statt. Der Ein­tritt für das Som­mer­fest ist frei, das Tanz-Solo von Gilles Welinski kostet zwi­schen 3,50 Euro und 8,00 Euro (nach eigenem Ermessen) Ein­tritt. Reser­vie­rungen werden auch am Kaf­fee­stand auf dem Som­mer­fest ent­gegen genommen.

»minia­turen«

»Im Bremer Tanz­theater (unter Susanne Linke und Urs Diet­rich) war Welinski eine mar­kante Per­sön­lich­keit mit scharfer Prä­senz, Reife und hoher Prä­zi­sion.« (Irene Sieben in »Tanz« April 2010)

Die Unter­schei­dung der Schöp­fung in Mensch und Tier ist der Aus­gangs­punkt der minia­turen. Exis­tiert diese Unter­schei­dung? Der Kom­po­nist Oli­vier Messiaen..

..und der Ver­hal­tens­for­scher Konrad Lorenz haben zwei Dinge gemeinsam: Sie ver­stehen die Unter­schei­dung zwi­schen Mensch und Tier – Geist und Natur -  kul­tur­ge­schicht­lich. Beide gehen davon aus, dass der Mensch und das Tier gleich­wertig sind. Und: Sowohl die Kom­po­si­tionen von Mes­siaen als auch die wis­sen­schaft­li­chen Expe­ri­mente von Lorenz basieren auf der Fas­zi­na­tion der Vogelwelt.

Die Hal­tung von Körper und Kopf erweist sich dabei als ein, spe­zi­fi­schen Situa­tionen geschul­deter, Gefühls­aus­druck, der Mensch und Tier glei­cher­maßen zuge­spro­chen werden kann: als unver­bor­genes Zeugnis von Neu­gier, Angst und Aggres­sion, von Freude und Lust. So reflek­tiert der Tanz erwor­bene Ver­hal­tens­muster und instink­tive Reak­tionen und ent­deckt – die Kreatur.

Geför­dert vom Senator für Kultur Bremen

minia­turen fei­erte am 13. Mai 2009 als Eröff­nungs­stück des Bremer Tanz­fes­ti­vals „Xtra FREI“ Pre­miere, und wurde in fünf wei­teren Vor­stel­lungen, zuletzt am 16. Juni 2010 in der Staats­oper Han­nover aufgeführt.

Der zur­zeit in Stral­sund arbei­tende und lebende Resi­denz­künstler Gilles Welinski zeigt sein Solo ein­malig am 04. Juli um 19 Uhr (im Anschluss an das Som­mer­fest) im Thea­ter­päd­ago­gi­schen Zen­trum, Alte Eisen­gie­ßerei, Fran­ken­straße 61, Stral­sund. Ein­tritt zwi­schen 3,50 Euro und 8,00 Euro. Karten können wäh­rend des Som­mer­festes am Kaf­fee­stand vor­be­stellt werden.

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