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Programm 17. September 2011 — 10 Jahre Perform[d]ance

Teresa / Tanz­solo von Yeri Ana­rika Vargas Sanchez

Am kom­menden Sonn­abend, den 17. Sep­tember, wird gefeiert. Um 18 Uhr kann im Thea­ter­päd­ago­gi­schen Zen­trum (TPZ), Fran­ken­straße 57, die Instal­la­tion „Scrap Book Phi­lo­sophy“ von Miriam Ruoff besich­tigt werden. Die Instal­la­tion ist eine Samm­lung von Texten, Bil­dern und Gedanken, die in den Nischen und Zwi­schen­räumen Lon­dons ent­standen ist. Sie han­delt von den Unzu­läng­lich­keiten von Sprache und der Flüch­tig­keit mensch­li­cher Begeg­nungen. Für die Eröff­nung des Tex­til­mu­seums in Bocholt cho­reo­gra­phierte Stefan Hahn für zwei Pro­fi­tän­ze­rinnen und Live-Musik eine orts­spe­zi­fi­sche Per­for­mance. Einen Aus­schnitt daraus prä­sen­tieren die beiden Tän­ze­rinnen Miriam Ruoff und Yeri Ana­rika Vargas San­chez in der unteren Pro­be­bühne. Anschlie­ßend ziehen junge Tän­ze­rinnen und Tänzer aus dem Verein einen roten Faden vom TPZ durch die Innen­stadt zum Theater Vor­pom­mern. Auf dem Thea­ter­vor­platz haben dann die Kin­der­tanz­gruppen ihren Auf­tritt. Richard Rocholl hat 10 Jahre Perform[d]ance foto­gra­fisch fest­ge­halten und stellt Fotos aus Pro­jekten, Kursen und Insze­nie­rungen im Thea­ter­päd­ago­gi­schen Zen­trum und im Theater Vor­pom­mern aus. Dar­über hinaus ent­stand in den letzten Wochen eine Fest­schrift in Buch­form mit Fotos aus Insze­nie­rungen und Kursen sowie Text­bei­trägen von ver­schie­denen Weg­be­glei­tern des Vereins.

Auf der großen Bühne des Thea­ters Vor­pom­mern prä­sen­tieren ab 19:30 Uhr inter­na­tio­nale Cho­reo­gra­phen und Tänzer, die bereits bei Perform[d]ance Kurse, Work­shops und Pro­jekte geleitet haben, ihre eigenen Arbeiten. Yeri Ana­rika zeigt in „La Puerta“, wie lange man manchmal gegen eine Tür laufen muss, bis sie sich öffnet. Laura Doehler’s „Selbst­ver­gessen“ ist eine tän­ze­ri­sche Skizze zu der Frage: Welche Gesell­schaft braucht der Körper? Das Kol­lektiv Kon­flux (Absol­ven­tinnen des Laban Cen­ters, London: Miriam Ruoff, Verena Kut­schera, Domi­nika Wil­linek), zeigt ein Bewe­gungs­stück über die Skur­ri­lität in unseren all­täg­li­chen Bewe­gungen – live begleitet von Schlag­zeuger Wie­land Möller. Auch Dajana Voß (ehe­ma­liges Ensem­ble­mit­glied) und das Jugend­en­semble zeigen dem Publikum eine kurze Auf­füh­rung. Nach der Pause erzählt Yeri Ana­rika in ihrem Tanz­solo „Teresa“ die Geschichte einer Mexikanerin, die ihre Heimat auf der Flucht vor der Dro­gen­mafia ver­lassen muss, einen Neu­an­fang in der Fremde ver­sucht und schließ­lich uner­wartet selbst eine wich­tige Rolle in der von Män­nern domi­nierten Dro­gen­szene zu spielen beginnt. Eine Geschichte zwi­schen Tragik, Komik, Tiefe und Ober­fläch­lich­keit, die von der Suche nach Iden­tität erzählt und sich dabei immer wieder zwi­schen Ent­frem­dung, Sehn­sucht nach Zuge­hö­rig­keit, Hoff­nung und Lebens­durst verliert.

Im Anschluss gibt es eine Party im Gustav-Adolf-Saal der Kul­tur­kirche St. Jakobi. Auch dieser Ort ist eng mit der Geschichte von Perform[d]ance ver­bunden. Hier fanden u.a. „68–01“ und „Pro­jekt 7“ stand.

Für die Ver­an­stal­tung im Theater Vor­pom­mern Karten unter 03831 – 26466 vorbestellen.

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